PID-Regenerationsfähigkeit von Solarmodulen

Forschungsprojekt PID-Recovery

Projektziele und Lösungsansatz

In diesem Vorhaben wurde auf der Basis umfassender Untersuchungen eine Lösung für verlässliche Ertragsprognosen unter Berücksichtigung von Potential-induzierter Degradation (PID) sowie deren Regeneration erarbeitet. Der Schwerpunkt innerhalb des Teilvorhabens am Fraunhofer CSP lag bei der Vorhersage von Degradation und Regeneration unter Berücksichtigung von Witterung und der tageszeitlich schwankenden Spannungsbelastung. Hierzu wurde u.a. ein PID-Schnelltest eingesetzt, um die Reaktion von PV-Modulen auf eine Spannungsbelastung im Feld untersuchen zu können. Darüber hinaus wurde ein Modell entwickelt, das es erlaubt, mit Kenntnis der Standort- und Anlagen-spezifischen Bedingungen sowie des PID-Verhaltens installierter Solarmodule, Prognosen über die zukünftig zu erwartende Ertragseinbußen aufgrund von PID zu ermitteln. Das Modell soll außerdem dazu genutzt werden, um PID-Gegenmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Rentabilität zu evaluieren.

Elektrolumineszenzaufnahme PID-Defekt.
© Fraunhofer CSP
Eine Elektrolumineszenzaufnahme zeigt den PID-Defekt.

Projektsteckbrief

Projekttitel PID-Recovery - Erforschung der Regenerationsfähigkeit und Ableitung von Ertragsprognosen bezüglich Potential-induzierter Degradation für installierte Silizium-Solarmodule
Laufzeit 01/2018-04/2021
Förderung BMWE
Fördervolumen 1.250.586 €
Kooperationspartner
  • DiSun Deutsche Solarservice GmbH
  • Fraunhofer IEE
  • Freiberg Instruments GmbH
Projektleiter Dr. Volker Naumann
Ziel Ertragsprognosen für Solarmodule unter dem Einfluss zyklischer Hochspannungsbelastung

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Volker Naumann

Contact Press / Media

Dr. Volker Naumann

Teamleiter »Defektdiagnostik«, Gruppe »Materialdiagnostik für H2-Technologien«

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP
Otto-Eißfeldt-Straße 12
06120 Halle (Saale)

Telefon +49 345 5589-5113