PV-Aktivierung und Nullserien-Produktion

Prototypentwicklung und Evaluierung von Solarprodukten

Wir bieten umfassende Dienstleistungen zur Prototypentwicklung und Evaluierung von Solarprodukten hinsichtlich Lebensdauer und Zuverlässigkeit. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen für eine PV-Integration Ihres Produktes und setzen diese um. Bei erfolgreicher Prüfung auf Sicherheit und Zuverlässigkeit ist eine erste Nullserienproduktion am Fraunhofer CSP Ihr Weg in ein serienreifes PV-Produkt.

Dienstleistungen & Projekte

Referenzprojekte

Kundenspezifische Produktion

Ausstattung

Referenzprojekte

Fassade in Facetten-Optik ermöglicht durch kleine und flexible Solarmodule einen deutlich höheren Stromertrag
© Fraunhofer CSP
Eine Fassade in Facetten-Optik ermöglicht einen deutlich höheren Stromertrag. Dafür sind kleine und flexible Solarmodule gefragt.

Solar-Fassade aus Beton

Im Projekt C3 (Carbon Concrete Composite) arbeiten über 150 Partner daran, Karbonbeton als nachhaltigen Baustoff zu etablieren. Fraunhofer CSP erforscht, wie Photovoltaik-Module effizient in Beton integriert und verschaltet werden können, um den Stromertrag zu maximieren.

  • Karbonbeton statt Stahlbeton: Beton umhüllt Karbonfaserkonstrukte
  • Vorteile: formbar, stabil, schadstoffärmer, besser recycelbar, geeignet für erneuerbare Energien
  • Photovoltaik-Integration durch Fraunhofer CSP für maximale Effizienz
  • Mehr Stromertrag durch 3D-Fassaden: Neigung, Kippung, Wölbung, Facetten vergrößern PV-Fläche
3D-Vakuumlaminator
© Fraunhofer CSP
Wir bieten direkte Unterstützung für schnelle und flexible Umsetzung Ihrer Projekte. Vom klassischen flachen Laminat bis zur komplexen dreidimensionalen Bauform ist alles möglich.

Solar-Dachschindel

  • Leichtbau dank faserverstärktem Kunststoff: geringe Dachlast, einfache Montage
  • PV-Integration in komplexen 3D-Strukturen (gebogene/gekantete Flächen)
  • Hohe Formstabilität und Passgenauigkeit
  • Modul- und Formatvielfalt für nahtlose Dachflächen
  • Option für schnelle Wartung/Austausch je nach Befestigungskonzept
Prototyp einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) aus Aluminium mit PV-Aktivierung
© Fraunhofer CSP
Demonstrator eines bifazialen Rückkontaktsolarmoduls mit bleifrei (ECA Technologie) kontaktierten Halbzellen.

Solar-Fassade aus Aluminium

  • Qualifizierte Materialien
    • korrosionsbeständige Aluminiumprofile, UV- und witterungsbeständige Dicht- und Isoliermaterialien
    • normen- und zertifizierungskonforme Komponenten für Fassaden und PV
  • Zuverlässigkeit nachgewiesen
    • Labor- und Praxistests (Klimazyklus, UV, Feuchte, mechanische Belastung) sowie Ertragsmonitoring
    • langlebiges Systemdesign mit Wartungs- und Austauschkonzepten
  • Verschattungssichere Verschaltung
    • segmentierte Strings, Bypass-Dioden/MLPE-Optionen, quer verschaltete Teilfelder
    • optimierter Ertrag bei diffuser Einstrahlung und Teilverschattung
Caravan-Solardach mit 382 Wp Gesamtleistung
© Fraunhofer CSP / Dominik Götz
Mit eleganter Optik liefert das ins Aufklappdach integrierte Modul eine Gesamtleistung von 382 WP.

Solar-Dach für Caravan

Für das Fahrzeugdach eines Reisemobils hat Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Zusammenarbeit mit der Westfalia Mobil GmbH ein einzigartiges Solarmodul zur vollflächigen Montage in Aufstelldächer entwickelt.

  • PV-Modul im Aufstelldach des »Concept Marco Polo« integriert; flächeneffizient, verschattungsarm.
  • Maßgeschneidert von Material bis Anschlüsse; Ziel: maximaler Ertrag; unter STC: 382 Wp.
  • Vollflächiges Layout, rückseitige/verdeckte Anschlüsse; echte Dachintegration; dunkle Premium-Optik.
  • Halbzellen senken Verluste, erhöhen Verschattungstoleranz; optimierte Verschaltung; bei 50 % Schatten ~25 % Leistung.
  • Fahrzeugintegrierte PV für steigenden Strombedarf; Fraunhofer CSP bietet individuelle, serienfähige Lösungen.
SOLAR.shell Photovoltaik Fassade Energiebedarf Gebäude
© Fraunhofer CSP
Übergang der West- zur Südfassade: Das Photovoltaik-Modul »SOLAR.shell« an der Haus-Fassade bringt bis zu 50 Prozent mehr Sonnenenergie als herkömmlich angebrachte Solarmodule.

Solar-Fassade »SOLAR.shell«

  • Ästhetische und zugleich effiziente Solar-Fassade namens »SOLAR.shell«
  • Entwickelt von Architekten der HTWK Leipzig und Forschenden des Fraunhofer CSP
  • Erzielt durch spezielles Design bis zu 50 % mehr Energieertrag als herkömmlich montierte Solarmodule
  • Vereint hohe Stromausbeute mit ansprechender Gebäudeoptik

Die Entwicklung der SOLAR.shell wurde durch das Bundesprogramm »Zukunft Bau« gefördert und unter anderem von der BOBO GmbH, der SGB Steuerungstechnik GmbH sowie dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP unterstützt, das die PV-Sondermodule anfertigte und den Demonstrator erstmals im Rahmen der PV-Days in Halle (Saale) präsentierte.

Indach-Leichtbau-Solarmodul GiSMo
© Fraunhofer CSP
Indach-Leichtbau-Solarmodul GiSMo mit schindelnder Überlappung und integrierter Wasserkanalführung

Solar-Dach für Gebäudeintegration 

  • Gebäudeintegriertes SolarModul GiSMo
  • Indach-Leichtbausystem: Dachabdeckung + Photovoltaik in einem
  • Schindelsystem mit Überlappung kompensiert jahreszeitliche Ausdehnung
  • Kanalführung in Überlappungen leitet eindringendes Wasser sicher ab
  • Sehr schnelle Installation und einfacher Modultausch
  • Geringere Gesamtkosten durch weniger Zusatzelemente und Montageaufwand
  • Unter 9 kg/m²: einfache Handhabung auf dem Dach

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Kundenspezifische Produktion

Durch einen elektrisch leitfähigen Klebstoff in Reihe verschaltete Solarhalbzellen mit 9 Busbars
© Fraunhofer CSP
Solarhalbzellen mit 9 Busbars durch einen elektrisch leitfähigen Klebstoff (ECA – Electrically Conductive Adheasive) in Reihe verschaltet.

Individuelle Fertigung

  • Fertigung einfacher bis komplexer Strings (Zellverschaltung, Layout, Busbars)
  • Herstellung von Laminaten (Glas/Folie, Glas/Glas, Verguss, Spezialmaterialien)
  • Solarmodule nach Maß (Sonderformate, BIPV, 3D-Geometrien, Kleinserien)
  • Qualitätssicherung: EL/IV-Flash, Isolations- und Klimatests, Rückverfolgbarkeit
  • Nutzung der Fraunhofer-CSP-Ausstattung: Stringer, Laminatoren, Prüflabore, Klimakammern
© Fraunhofer CSP
Mechanische, chemische und korrelative Eigenschaften (Materialkombination) sind relevant für langzeitstabile und zuverlässige Systeme und werden inhouse untersucht.

Individuelle Beratung

  • Materialauswahl für hohe Zuverlässigkeit
    • geprüfte, UV- und klimaresistente Materialien
    • Lebensdauer- und Kompatibilitätsanalyse (Mechanik, Elektrik)
    • Normen- und Zertifizierungskonformität
  • Prozessgestaltung zur Qualitäts- und Kostenoptimierung
    • Design-to-Cost, Lean- und Automatisierungsansätze
    • In‑Line‑Tests, Qualitätskontrollen, Rückverfolgbarkeit
    • stabile Lieferketten und Serienfähigkeit
  • Kundenorientierte PV-Integration nach Maß
    • BIPV- und 3D‑Geometrien, Befestigungs- und Verkabelungskonzepte
    • elektrische Verschaltung für maximalen Ertrag
    • individuelle Designs, Prototyping, Pilotprojekte

Ausstattung

Automatisierte Stringer-Technologie zur elektrischen Verschaltung von Solarzellen in PV-Modulen
© Fraunhofer CSP
Mit unserer automatisierten Stringer-Technologie zur elektrischen Verschaltung von Solarzellen in PV-Modulen fertigen wir einfache bis komplexe Strings.
Prüfwaschanlage
© Fraunhofer CSP
Die Prüfwaschanlage bietet die Möglichkeit vollflächiger Abrasionstests mit nass-rotierender Bürstenreinigung und definierten Staub-Wasser-Suspensionen.
  • Glaswäscher
    • GTA Glastechnik-Anlagenbau GmbH | bis zu 2,2 x 2,6 m²    
  • Zellstring-Layup
    • USK Karl Utz Sondermaschinenbau GmbH | bis zu 12fach-Zellstrings
  • Stringer
    • Komax Xcell X3 induction soldering | 5bb G1/M3, Vollzelle, Halbzelle
    • TeamTechnik LAB i8 ECA | 9bb M6, Vollzelle, Halbzelle, Schindel
  • Laminatoren
    • Meyer Solar Solutions GmbH ICOLAM 28/26 | nutzbare Kammergröße 2,6 x 2,2 x 0,04 m³
    • Meyer Solar Solutions GmbH ICOLAM 10/08 | nutzbare Kammergröße 0,9 x 0,7 x 0,03 m³
    • SM Innotech INCAPCELL 18-9 | nutzbare Kammergröße 1,8 x 0,9 x 0,3 m³
  • Manuelle Rahmung und Dosenmontage
  • Modulcharakterisierung
  • Polymeranalytik
  • Prozessanalyse und Fehlerdiagnostik
  • Mikrostrukturdiagnostik
  • Künstliche Bewitterung
  • FEM-Simulation

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