Motivation und Problemstellung
PFAS-haltige Materialien besitzen besondere chemische und physikalische Eigenschaften, die sie für Anwendungen in der Wasserstofftechnologie attraktiv machen. Gleichzeitig sind diese Stoffe äußerst persistent und können sich in Umwelt und Organismen anreichern. Dies führt zu potenziellen Risiken für Mensch und Umwelt sowie zu wachsendem regulatorischem Druck.
Für wasserstoffbasierte Technologien wie Brennstoffzellen und Elektrolyseure fehlt bislang ein einheitliches Verständnis darüber, wie und in welchem Umfang PFAS während des Betriebs freigesetzt werden. Ebenso fehlen standardisierte Methoden zur Probenahme und Analyse. Ohne diese Grundlage ist eine verlässliche Bewertung von Risiken sowie die Entwicklung geeigneter Minderungsmaßnahmen nur eingeschränkt möglich.
Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP