PV Days am Fraunhofer CSP nehmen Qualitätskontrolle in der Photovoltaik in den Blick

9.10.2019

Wie Messergebnisse und Big Data zur Qualitätssicherung in der Solarindustrie beitragen können, diskutieren internationale Experten vom 22.-24. Oktober 2019 bei den PV Days am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale). Erstmals bietet die Fachtagung einen Ideenmarktplatz, auf dem Unternehmen innovative Ansätze für neue Technologien mit weiteren Photovoltaik-Fachleuten diskutieren können.

Photovoltaik Fachtagung
© Unsplash/publicpowerorg

Die Digitalisierung bietet viele Potenziale für eine noch bessere Qualitätskontrolle in der Photovoltaik. Bei den PV Days werden die nötigen Voraussetzungen und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten diskutiert.

Die PV Days finden zum sechsten Mal am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale) statt. Schwerpunktthema ist die Qualitätskontrolle in der Photovoltaik, die einerseits die Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Modulen und Komponenten steigern und andererseits die Ertragspotenziale verbessern kann. Dabei wird das gesamte Spektrum vom Material über die Produktionsprozesse bis zum Einsatz im Feld in den Blick genommen. Prof. Ralph Gottschalg, Leiter des Fraunhofer CSP, eröffnet die dreitägige Tagung mit dem Vortrag »Data Enabling Terawatt Photovoltaics«. 

Auch zahlreiche weitere Programmbeiträge blicken auf die Möglichkeiten, die Digitalisierung und die geschickte Verknüpfung von Daten für die Industrie bieten. So werden etwa effiziente Ansätze für Big Data Analytics vorgestellt und die entsprechenden Anforderungen an Messmethoden und Datenauswertung diskutiert. 

Die insgesamt sieben Sessions der Tagung widmen sich beispielsweise dem Zusammenhang zwischen Betriebsdaten und Ertrag im Feld, Materialprüfung und Prozesskontrolle, Metrologie und Qualitätssicherung, den Anforderungen an Daten für eine erfolgreiche Netzintegration der Photovoltaik oder möglichen Hindernissen für Due-Diligence-Prüfungen. In einer Podiumsdiskussion debattieren Fachleute aus Industrie und Wissenschaft, welche Anforderungen Daten erfüllen müssen, um Photovoltaik im Terawatt-Maßstab möglich zu machen. Auf einem Ideen- und Industriemarktplatz stellen Firmen ihre Forschungsbedarfe vor und diskutieren mögliche Lösungsansätze und gemeinsame Projektideen mit den weiteren PV Days-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern. Den Abschluss des Programms bildet eine Session zu den Potenzialen von Halbzellen, in der zugleich die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts »MechSi - Modellierung des mechanischen Verhaltens dünner Siliziumsubstrate und -solarzellen«, das nach fünf Jahren beendet ist, vorgestellt werden.

 

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