Leichtbaumodule für die Stadt der Zukunft

23.4.2018

© Fraunhofer CSP

Das Dreiecksmodul besticht durch sein leichtes Gewicht.

Solarenergie im Dreieck: Mit einem ultraleichten Solarmodul in Dreiecksform präsentierte sich das Fraunhofer CSP am 20. April 2018 beim Zukunftsstadt-Wettbewerb halle.neu.stadt 2050. Das am Institut gefertigte Modul zum autarken Betrieb eines Feinstaubsensors Marke Eigenbau zeigt beispielhaft, wie in einer Stadt der Zukunft Wissenschaft und Bürgerpartizipation miteinander verknüpft werden können.

Die Besonderheiten des Solarmoduls sind bedingt durch die Form und statische Limitierung der Unterkonstruktion ein sehr leichtes Gewicht sowie die Verwendung von speziellen Halbzell-Strings. Herkömmliche Halbzell-Strings werden dabei am Ende eines jeden Strings durch eine diagonal geteilte Solarzelle komplettiert, um die verfügbare Fläche besser ausnutzen zu können.

Das Sondermodul war eines der Highlights der auf dem Gelände des Fraunhofer CSP veranstalteten Ergebniskonferenz des halleschen Zukunftsstadt-Wettbewerbs. Präsentiert wurden die Ergebnisse der zweiten Phase der Ausschreibung in den Bereichen neue Wohnformen, Partizipation, Transformation und Integration durch Kunst und Kultur sowie Treffpunkt von Mensch-Wirtschaft-Wissenschaft.