Neuartiges Rechenmodell ermöglicht zuverlässige Vorhersagen von Leistungsverlusten in Solarmodulen

8.5.2018

© Fraunhofer CSP

Das Rechenmodell in der grafischen Abstraktion.

Bei der Qualitätsbewertung von PV-Modulen gilt die Leistungfähigkeit unter Realbedingungen nach wie vor als schwer zu beziffernde Größe. Das Fraunhofer CSP präsentiert nun in der Aprilausgabe des Renewable Energy Journal einen neuartigen optischen und elektrischen Ansatz, um optische Reflektionen, Wärmequellen und Energieverluste in Photovoltaikmodulen zu beschreiben. Das Rechenmodell stützt sich dabei auf experimentelle Daten, welche mit Standardmessgeräten generiert werden können. Eine Besonderheit ist die Vielseitigkeit des Modells: Ausgehend von einem völlig beliebigen (Sonnen-)Spektrum können die o.g. Verluste zuverlässig vorhergesagt werden. Dabei können nicht nur sogenannte CTM-Werte (Cell-To-Module) berechnet werden, sondern das Modell schafft auch ein tiefergreifendes Verständnis für die im PV-Modul stattfindenden Wärmeverluste.

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