Laser-Induzierte Plasmaspektroskopie

LIBS-Verfahren
© Fraunhofer CSP
Schematische Ansicht des LIBS-Verfahrens.
2D-Bild Elementanalyse
© Fraunhofer CSP
Die leistungsfähigen Auswertungsalgorithmen des Systems ermöglichen schnelle und präzise Analysen zu Vorkommen und Konzentrationen der Elemente im Messfleck der untersuchten Probe.

Die Laser-Induzierte Plasmaspektroskopie (LIBS: Laser-Induced Breakdown Spectroscopy) ist ein innovatives und universelles Messverfahren für die Analyse der Zusammensetzung unterschiedlichster Materialien. Mithilfe eines Lasers wird ein sehr kleines Probenvolumen verdampft und ionisiert. Die Lichtemission dieses Plasmas ist für jedes Element spezifisch und wird mittels Spektrometer aufgenommen. Aus den erhaltenen Spektren können umfangreiche Auswertungen zur Zusammensetzung der Probe vorgenommen werden.

In Kombination mit leistungsfähigen Auswertungsalgorithmen ermöglicht die LIBS-Technologie sehr schnelle und präzise Multielementanalysen und bietet folgende Vorteile:

  • Sekundenschnelle Messung der Elementverteilung im Volumen und auf der Oberfläche
  • Bestimmung aller (auch leichter) Elemente möglich
  • Keine Probenvorbereitung nötig
  • Auch heiße Proben können gemessen werden
  • Sehr gute Ortsauflösung durch kleinen Messfleck
  • Hohe Messfrequenz für schnelle Messungen trotz hoher Messpunktdichte
  • 3D-Oberflächenvermessung erlaubt Messung beliebig geformter Proben
  • Mit geeigneten Referenzmaterialien ist eine Kalibrierung für quantitative Bestimmungen möglich
  • Probengröße bis 600 x 400 x 140 mm

Wir entwickeln angepasste LIBS-Methoden für Ihre Prozessanwendung.