Vernetzung

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP

© Fraunhofer CSP

Das Fraunhofer-Center Silizium-Photovoltaik CSP verfügt über partnerschaftliche Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das Fraunhofer CSP kooperiert mit Universitäten, Einrichtungen auf dem weinberg campus in Halle sowie den Fraunhofer-Instituten IWM und ISE. Darüber hinaus steht es für seine Kooperationen über weite Bereiche der Wertschöpfungskette der Photovoltaik in Mitteldeutschland.

Zusammenarbeit mit Hochschulen

Hochschule Anhalt, Standort Köthen
Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Leiter Fraunhofer CSP unterrichtet an der Hochschule Anhalt »Werkstoffe der Photovoltaik« im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen.
Kooperation zur Zusammenarbeit in der Photovoltaik und Solartechnik.
Dualer Studiengang Solartechnik mit Studienteil am Fraunhofer IWM oder in der Industrie.

Martin-Luther-Universtität Halle-Wittenberg, Fachbereich Physik
Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Leiter Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, leitet den Lehrstuhl für Mikrostrukturbasiertes Materialdesign.

Kooperationen

Fraunhofer-Innovationscluster Solarkunststoffe
Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP ist Partner im Fraunhofer-Innovationscluster »Kunststoffe und Kunststofftechnologien für die Solarindustrie«.

Solarvalley Sachsen-Anhalt e. V.
Verein zur Förderung von Wissenschaft, Forschung, Anwendung und Bildung im Bereich der Photovoltaik in Sachsen-Anhalt.
Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Leiter des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik, ist Vorsitzender des Solarvalley Sachsen-Anhalt e. V.

Solarvalley Mitteldeutschland e. V.
Verein zur Förderung von Wissenschaft, Forschung, Anwendung und Bildung im Bereich der Photovoltaik sowie die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen.
Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Leiter des Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik, ist Vorstandsmitglied.

Massachusetts Institute of Technology MIT
Das Fraunhofer CSP arbeitet in der Mikrostrukturaufklärung von Defekten in multikristallinen Silizium mit der Photovoltaikgruppe von Prof. Buonassisi.

Vernetzung innerhalb der Fraunhofer Gesellschaft

Attract-Projekte

Die Fraunhofer-Attract-Projekte fördern exzellente externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Innerhalb von fünf Jahren bauen sie eine drei- bis fünfköpfige Arbeitsgruppe an einem Institut auf und leiten sie. Sie können dadurch ihre Ideen innerhalb eines optimal ausgestatteten Fraunhofer-Instituts marktnah in Richtung Anwendung voranzutreiben.

Up- and down-conversion in Glaskeramiken für hocheffiziente Solarzellen

Die Effizienz von Solarzellen soll durch den Einsatz von down-conversion-Deckgläsern sowie up-conversion-Schichten auf der Rückseite von Solarmodulen erheblich verbessert werden. Dabei wird das einfallende Licht so verändert, dass es in den für Solarzellen nutzbaren Energiebereich verschoben wird. Der Wirkungsgrad kann so gesteigert werden, ohne die eigentliche Solarzelle zu modifizieren.
Im Projekt werden optisch aktive Glaskeramiken durch geeignete Wahl des Aktivators (Seltene Erde) für diese Anwendung angepasst. Sie sind im optischen
Spektralbereich transparent und somit ideal für die Anwendung geeignet. Neben der optischen Funktionalität der Glaskeramiken sollen auch ihre mechanischen Eigenschaften untersucht und verbessert werden.
Das Projekt läuft bis September 2012 am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP und Fraunhofer IWM in Halle.


Ansprechpartner am IWM:
PD Dr. Stefan Schweizer
Tel. +49 (0) 345 5589-128
E-Mail